Wie komme ich an meine Kontoumsätze?

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Problemstellung

Frage: Wie komme ich an meine Kontoumsätze?

Antwort: Windata ruft die Kontoumsätze (im Normalfall) nicht ab, wenn dieser Vorgang nicht vom Benutzer angestoßen wird. Über das Tool Autoauszug können die Kontoumsätze jedoch auch automatisch zu festgelegten Zeitpunkten abgerufen werden.

Lösung

Um Kontobewegungen einsehen zu können, müssen diese Informationen zunächst vom Server der entsprechenden Bank in den Datenbestand von windata eingepflegt werden.

Grundvoraussetzung hierfür ist, dass für das entsprechende Konto ein HBCI-Kontakt oder EBICS-Kontakt hinterlegt ist.

Ist diese Voraussetzung erfüllt, können die Kontoumsätze unter "Ausführen" abgerufen werden.


Kontoumsatzabruf.png


Je nachdem ob die Kontoumsätze per EBICS oder per HBCI abgerufen werden, erscheint das entsprechende Fenster.

HBCI

Um Kontoumsätze abrufen zu können, ist es zunächst erforderlich, die Konten auszuwählen, welche abgerufen werden sollen.
Kontoumsatzabruf2.png
Wird kein Konto ausgewählt, werden bei einem Klick auf "Weiter >" automatisch alle verfügbaren Konten gewählt. Alternativ können auch die Konten kompletter Kontengruppen (1) abgerufen werden. (Siehe Abb. 1.1 Kontoumsätze abrufen)

Standardmäßig werden die Kontobewegungen abgerufen, welche zwischen dem Zeitpunkt des letzten Abrufes und dem aktuellem Abruf angefallen sind (2). Alternativ können die Kontoumsätze auch ab einem festgelegten Datum abgerufen werden (3). Wie weit der Zeitraum zurück reicht, in welchem die Kontoumsätze zur Verfügung gestellt werden, ist jedoch von Bank zu Bank unterschiedlich.

Als dritte Alternative können alle bei der Bank verfügbaren Kontoumsätze abgerufen werden (4).


Durch einen Klick auf "Weiter >" wird der Abruf der Kontoumsätze für die Ausgewählten Konten angestoßen. Zuvor erscheint jedoch ein weiteres Fenster in welchem zu Kontrollzwecken alle Ausgewählten Konten nochmals aufgelistet werden. Außerdem Bieten sich dem Benutzer zwei Optionen:

  • Export der Kontoumsätze im Format MT940 (1)
  • Druck der Abgerufenen Kontoumsätze (2)

Kontoumsatzabruf3.png

Zu (1)
Durch den Export der abgerufenen Kontoumsätze im Format MT940 werden die Originaldateien welche windata vom jeweiligen Bankserver empfängt in Textform im jeweiligen Zielverzeichnis abgelegt. Diese Dateien können dazu verwendet werden, einen Einblick in die Originaldateien zu erhalten bevor sie vom Programm verarbeitet wurden. Außerdem können die Kontoumsätze in diesem Format von anderen Programmen Importiert werden. Es ist jedoch zu beachten, dass die in Textform vorligenden Kontoumsätze von jeder Person eingesehen werden kann, welche Zugang zum Zielverzeichnis hat, in welches die Dateien exportiert werden.
Kontoauszug exportieren.png

Ist der gewählte bzw. voreingestellte Exportpfad nicht verfügbar, erscheint folgende Hinweismeldung:

Exportpfadnichtverfuegbar.PNG

Der gewählte Ordner für die Exportdatei ist nicht verfügbar.
Die Exportdatei wird im Standardordner gespeichert. Der Standardordner ist der Ordner MT940 im windata-Installationsverzeichnis: C:\windata\windata8\MT940\

Zu (2)
Ist die Option zum Druck der abgerufenen Kontoumsätze ausgewählt, wird der Druck am Standardmäßig ausgewählten Drucker ausgeführt. Unter "Extras > Optionen > Drucken" können die entsprechenden Druckeinstellungen vorgenommen werden.

Um den Vorgang anschließend abzuschließen ist eine Pineingabe erforderlich. Ist diese erfolgt werden die Kontoumsätze

  • je nach Auswahl abgerufen
  • (wenn ausgewählt) exportiert
  • (wenn ausgewählt) ausgedruckt

Kontoumsätze können unter "Kontoinformationen > Kontoumsätze" eingesehen werden

Voraussetzungen

Damit Kontoumsätze abgerufen werden können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

EBICS

Im Gegensatz zum Abruf der Kontoumsätze per HBCI, können bei einem Abruf mit EBICS keine einzelnen Konten abgerufen werden. In diesem Fall können nur pauschal die gesamten Konten eines Bankkontaktes abgerufen werden.

Eine Besonderheit beim Abruf der Kontobewegungen mit EBICS ist die Aktuallität der Daten. Beim Abruf reicht deren Aktuallität nur bis zum morgen des voran gegangenen Tages. Dies bedeutet, dass alle Kontobewegungen welche am Vortag des Abrufes statt gefunden haben, (noch) nicht verzeichnet sind. Diese können allerdings als Vormerkposten mit aufgenommen werden, was jedoch der Freischaltung des entsprechenden Kreditinstitutes bedarf.

Bis auf die Auswahl eines gesamten Bankkontaktes statt einzelner Konten, verläuft der Abruf der der Umsätze äquivalent zum Abruf über das HBCI-Verfahren.

Statt der PIN wird jedoch zur Bestätigung des Vorganges das Passwort des jeweiligen EBICS-Benutzerkontos benötigt.

Anmerkung

Hinweis zur Datenkonsistenz:

In windata besteht die Möglichkeit die Kontoumsätze sowohl über EBICS als auch über HBCI abzurufen. Um die Konsistenz Ihrer Daten gewährleisten zu können, wird dringend empfohlen zum Abruf der Umsätze nur eines der beiden Verfahren zu wählen!

Unter bestimmten Voraussetzungen kann es sonst dazu kommen, dass Kontoumsätze in doppelter Form im Datenbestand von windata vorhanden sind.

In folgenden Fällen liegen die Umsätze doppelt vor:

  • Abruf der Kontoumsätze per HBCI, anschließend per Abruf EBICS
  • Abruf per EBICS, anschließend Abruf per HBCI, noch einmal historischer Abruf per EBICS (durch den historischen Abruf wird die Meldung umgangen, dass keine neuen Kontoumsätze vorliegen)

Ein doppelter Datensatz in den Kontoumsätzen kann in der Regel nur über eine Datenrücksicherung behoben werden. Dies führt (je nach aktuallität der Datensicherung) gegebenenfalls zum Datenverlust.

Um dies zu vermeiden, besteht die Möglichkeit bereits im Voraus eines der beiden Verfahren für einen Bankkontakt festzulegen:

EbicsHbci.png

Ist eines der beiden Verfahren gewählt, steht das Konto noch in beiden Verfahren zum Abruf zur Verfügung. Jedoch bleibt ein Abruf über das nicht ausgewählte Verfahren ohne Folgen für den Datenbestand von windata.

Zu finden ist diese Option unter "Stammdaten > Auftraggeber > Auftraggeber auswählen > Eigenschaften > Bankzugang"

Diese Funktion ist auch unter Bankzugang beschrieben.