Was gilt es zu beachten, wenn ein Auftraggeberkonto sowohl für HBCI/FinTS, als auch für EBICS eingerichtet ist?

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Frage

Was gilt es zu beachten, wenn ein Auftraggeberkonto sowohl für HBCI/FinTS, als auch für EBICS eingerichtet ist?
 

Antwort

Wurde ein (oder mehrere) Auftraggeberkonto für mehr als ein Kommunikations- und Legitimationsverfahren in windata professional eingerichtet, sollte definiert werden, mit welchem Verfahren der Abruf von Kontoumsätzen erfolgt. Um das Verfahren für ein Konto festzulegen, gehen Sie wie folgt vor:
 

Erläuterung

Beim Abruf von Kontoumsätzen werden, je nach Verfahren, vom Bankrechner unterschiedliche Daten geliefert. Bei HBCI/FinTS stellt das Kreditinstitut die Umsatzdaten ab dem angegebenen Datum (z.B. seit dem letzten Abruf oder ein definierter Zeitraum) inklusive der Umsätze des laufenden Tages zur Verfügung. Beim EBICS-Verfahren werden jedoch nur Umsätze bis zum letzten abgeschlossenen Buchungstag (i.d.R. der Vortag) bereitgestellt.
Werden nun Kontoumsätze nicht durchgängig mit demselben Verfahren abgerufen, kann es dazu führen, dass Umsätze nicht, doppelt oder sogar mehrfach übermittelt werden und dann falsch in die Datenbank übernommen werden.
Es ist deshalb darauf zu achten, dass kein "Mischbetrieb" (z.B. ein Benutzer führt den Abruf eines Auftraggeberkontos mittels HBCI/FinTS und ein andere Benutzer führt den Abruf desselben Kontos per EBICS durch) erfolgt um die Datenkonsistenz zu gewährleisten.
 

Hinweis

Beim Kommunikations- und Legitimationsverfahren EBICS werden immer alle Konten eines EBICS-Kontakts abgerufen, unabhängig davon, ob ein oder mehrere Konten zum Anbruf ausgewählt wurden. Wird nun ein Auftraggeberkonto für den Abruf per HBCI/FinTS aktiviert und ist dieses Konto auch Mitglied eines EBICS-Kontakts, werden die EBICS-Daten nach dem Abruf verworfen. Es werden nur die Kontoumsätze aus dem HBCI/FinTS-Abruf übernommen.

Wird ein Auftraggeberkonto für den Abruf per EBICS definiert und ist dieses Konto zugleich Mitglied eines HBCI/FinTS-Kontakts, wird das betreffende Konto beim Abruf per HBCI/FinTS nicht mehr aufgeführt.
 


Verfahren für Kontoumsatzbaruf festlegen
Im Gruppenmenü "Stammdaten" wählen Sie die Funktion "Auftraggeber".
 
Markieren Sie das betreffende Auftraggeberkonto und wählen Sie dann die Schaltfläche "Eigenschaften" oder führen Sie einen Doppelklick auf das entsprechende Auftraggeberkonto aus.
 
Wählen Sie dann die Karteikarte "Bankzugang" aus.
 
Legen Sie zunächst fest, mit welchem Verfahren der Abruf von Kontoumsätzen und das Senden von Zahlungsaufträgen erfolgen soll.
 
RTENOTITLE
 
Im unteren Bereich (s. nachfolgende Abbildung) werden zwei Checkboxen angezeigt:
 
RTENOTITLE
 
Wählen Sie hier, mit welchem Verfahren der Abruf von Kontoumsätzen erfolgen soll und bestätigen Sie Ihre Angaben mit der Schaltfläche "Übernehmen".

Weitere Links

Auftraggeberkonto - Bankzugang